Siri Koeppchen
1963 in Zwenkau bei Leipzig geboren
Gelernte Schlosser- und Designerin
Seit 2002/03 bei den Buchkindern beschäftigt
Beschreiben Sie kurz Ihr Aufgabengebiet?
Kurs-Arbeit
Umsetzung der dort entstehenden Bücher
Marketing und Vertrieb (Produkte rund um das Buchkindergeschehen)
An welche schönen/ kuriosen Erlebnisse erinnern Sie sich bei den Buchkindern besonders gern?
Schön ist es immer wieder zu sehen, wie groß die Freude und der Stolz eines Kindes sind, wenn das Buch fertig ist.
Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: Der kleine Quentin Burandt, so berichtete seine Mutter, nahm das fertige Buch sogar mit ins Bett, wie ein Kuscheltier, damit es ihm möglichst nah ist.
Er wusste, dass wir diese Bücher auch verkaufen und wollte wissen, ob wir es auch nach Afrika verkaufen. Wir haben gemeinsam überlegt, unter welchen Voraussetzungen, das passieren könnte…Solche Erlebnisse bleiben…
Was ist für Sie das Besondere an Ihrer Arbeit/ an den Buchkindern?
Was schätzten Sie an dem Verein?
Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich, sie ist kreativ, inspirierend und nicht gar so vielen Zwängen unterworfen. Die emotionale Nähe zu den Kindern schätze ich ebenfalls sehr. Man kann einigen dieser Kinder schon sehr Nahe kommen und mit ihnen gemeinsam große Dinge erleben. Manchmal ereignen sich Augenblicke, für die in Kindergarten oder Schule einfach keine Zeit bleibt. Wir bieten allen Kindern einen geschützten Raum – auch denen, die in der Schule nicht so gern schreiben. Hier haben sie keine Angst vor Fehlern und vor Verbesserung.
Was lesen Sie gerade oder was machen sie in Ihrer Freizeit noch gern?
Ich lese gerade zwei Bücher gleichzeitig, das eine ist ganz aktuell „Der Mann schläft“ von Sibylle Berg; und zum Ausgleich sozusagen, „Die Welt in einem einzigen Atom“ vom Dalai Lama.
Wenn Sie sieben Jahre alt wären – worüber würden Sie gern ein Buch schreiben?
… wahrscheinlich über Prinzessinnen.........
Haben Sie ein Lieblingskinderbuch – wenn ja welches?
„Das doppelte Lottchen“ (Kästner)
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